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Schlafsack-Infos

Ultra viel Info zum Lesen aber wahrscheinlich auch das wichtigste Ausrüstungsteil

Vom einigermaßen erholsamen Schlaf hängen Kondition und Körperabwehr, und damit die Gesundheit Ihres Körpers ab. Ein Schlafsack mit Leistungsreserven ist daher sehr zu empfehlen.

Die wesentlichen 3 Kriterien bei Schlafsäcken sind:

  1. Packmaß und Gewicht
  2. Form, Ausstattung und Verarbeitung
  3. Material Synthetik oder Daune

Daraus ergibt sich dann eine Eignung für einen gewissen Temperatur Komfortbereich. Bitte beachten Sie nicht den Extrembereich (überlebenssicher bis...das heisst bis zu dieser Temperatur keine körperlichen Schäden) sondern den Komfortbereich, der bei Männer zwischen +7° C (besser: 0 Grad) und ca. -20° C Extrem liegen sollte. Bei Frauen sollte der Komfortbereich bei -1 Grad und -25 Grad Extrem liegen.
Ein Sehr guter Allrounder ist der Carinthia Lite 1300 der den Standardbereich als 3 Jahreszeit Schlafsack abdeckt.
Für gemäßigtes Klima (Sommer) eignet sich auch hervorragend der Explorer Top.

 

Warum so tief ins Minus ? Wir zelten doch meist immer Pfingsten und im Sommer! Eine Rolle spielt der Temperaturunterschied zwischen Tag und Nacht in denen es am Tag sehr heiß ist, kann die Temperatur in der Nacht auf unter 5° C absinken. Der Körper kann sich auf Temperatur Unterschiede von 30°C bis 40°C nur sehr schwer einstellen. Das subjektive Kälteempfinden sollte nicht unterschätzt werden. Subjektiv können Empfindungsgrenzen bis zu 10°C zwischen den einzelnen Personen entstehen

Den Universalschlafsack, in dem man sich auf dem Gletscher ebenso wohl fühlt wie in der Wüste, gibt es nicht.

Einen vernünftigen Schlafsack bekommt man ab etwa 150 bis 230 Euro. So sollte er aussehen: Die Außenhaut wasserabweisend (Tautropfen etc.), das Innenfutter aus saugfähigem oder atmungsaktivem Material (Schweiß) wie z.B. Baumwolle oder Shelltrans.

Carinthia Schlafsäcke z.B. verfügen über ein dampfdurchlässiges Innenfutter sowie über eine wasserdichte Aussenhaut bis 800mm Wassersäule die vor Tau und Nieselregen schützt.

Beim Füllmaterial gehen die Meinungen auseinander.

Daune ist leicht und wärmt optimal, wenn ein Daunenschlafsack einmal feucht wird (z.B. beim Lüften vergessen) wird es aber problematisch. Daune ist für trockene und kalte Gegenden wie z.B Alpin und Hochalpin geeignet.

Kunstfaser ist günstiger und pflegeleicht, hat aber mehr Gewicht und Packmaß, bei gleicher Wärmeleistung.

Der vernünftigste Kompromiss ist eine Hohlfaservliesfüllung, die übrigens auch noch leidlich wärmt, wenn sie naß geworden ist. Naße Syntetikschlafsäcke trocknen um ein Vielfaches schneller als Daunenschlafsäcke.

Ebenfalls sehr wichtig ist der Aufbau der Füllung. Sie sollte in mehreren Ebenen abgesteppt oder schindelartig sein (H Form oder Trapezform). Die Außenhaut darf nicht mit der Innenhaut verbunden sein. Meine Schlafsäcke haben eine lose Außenhaut. Einen schlechten, auf einmal abgesteppten Schlafsack erkennt man, indem man ihn geöffnet gegen das Licht hält. Wenn an den Nähten das Licht hindurch schimmert ist jede Naht eine Kältebrücke!

Weiterhin hat ein guter Schlafsack innen eine Reißverschlußabdeckung und eine Zugschnur, mit der man den Schlafsack an den Schultern zuziehen kann - besser noch einen Wärmedämmkragen. Damit verhindert man das Entweichen der Wärme. Bei Kindern (die bekanntlich relativ schnell wachsen) ist oft die Schlafsackgröße ein Problem. Ist der Schlafsack zu eng, drückt man die isolierende Füllung zusammen. Ist er aber zu groß, kann man Ihn nur schwer mit dem Körper "aufheizen". Kleiner Tip: Schlafsack an der richtigen Stelle mit Gürtel oder Spanngurt abbinden oder mit ein paar Stichen im Futter ab nähen.

Bitte bedenken Sie - auch der teuerste Schlafsack lässt nach 5 bis 10 Jahren nach. Er kann dann aber immer noch als Hüttenschlafsack dienen (erhöht die Lebensdauer des Nachfolgers).

Schlafsäcke werden zum Transport in den Packsack gestopft (nicht gerollt oder gefaltet) Ansonsten sollte man sie möglichst offen lagern, das verhindert vorzeitige Materialermüdung und erhält den Memoryeffekt der Füllung.

Schlafsäcke sollte man sowenig wie möglich waschen. Sie verlieren dabei ihren Loft (Bauschverhalten u. Isolierung) Ein Baumwoll - Inlett für ca. 8-10 Euro oder ein abgenähter Bettbezug als Schlafsack-Inlett kann nach jedem Lager gewaschen werden ohne den Schlafsack durch unnötiges Waschen zu schädigen.

 

 Wer es ganz genau wissen will kann hier weiter lesen

Angabe von Temperaturen

Als Hersteller von Hochleistungs-Schlafsäcken gibt das Unternehmen CARINTHIA die nach der Norm EN 13537 ermittelten Temperaturen für die Verwendung von Schlafsäcken mit den nachfolgend beschriebenen Grafiken an, um die Vergleichbarkeit und Transparenz zu gewährleisten. Einige bau- und konstruktionsgleiche Modelle werden dabei als Gruppen getestet.

Komforttemperaturbereich in Gelb: Jener Bereich, bis zu dem sich Frauen und unerfahrene Benutzer jederzeit wohl fühlen sollten.

Komfortgrenze in Rot: Bereich, in dem - den Bedingungen angepasst (z.B. durch atmungsaktive Kleidung, Mütze, Strümpfe und evtl. Handschuhe) - ein komfortabler Schlaf gewährleistet sein sollte.

Extrembereich in Blau: Gibt die niedrigste Verwendungstemperatur an, bis zu welcher der Schlafsack eingesetzt werden kann. (Überlebensbereich - keine körperlichen Schäden).

Material und Funktion

Lagenkonstruktion mit lose aufgenähtem Außenstoff

Thermoflect reflektiert die vom Körper abgegebene Wärmestrahlung - dadurch längere Wärmespeicherung

 

CARINTHIA Schlafsäcke sind untereinander koppelbar

Wärmedämmkragen

H-Kammerkonstruktion mit Gänse- oder Entendaunenfüllung

Trapez-Kammerkonstruktion mit Gänse- oder Entendaunenfüllung

Füllung aus Entendaune

Füllung aus Gänsedaune

Von CARINTHIA entwickeltes Hohlfaservlies zur Erzeugung hochwertiger Synthetikschlafsäcke

Gegenüber herkömmlichen Synthetikfüllungen für Schlafsäcke bietet das aus der bewährten GLT-Füllung weiterentwickelte G-LOFT-Isoliervlies wesentliche Vorteile

 

 

TIPS FÜR DEN GEBRAUCH Eine gute Isoliermatte schützt vor Kälte, Bodenfeuchtigkeit und vor Verschmutzung. Ein Schlafsacküberzug oder Biwaksack erhöht die Leistungsfähigkeit erheblich. Die Verwendung eines Einziehtuches steigert ebenfalls Wärmeleistung und Wohlbefinden. Das Tuch legt sich an den Körper an und vermindert den Konvektionseffekt. Zwischen Tuch und Schlafsack entsteht eine zusätzliche Isolierschicht. Es ist auch leichter waschbar als der Schlafsack. Nach jeder Nacht soll der Schlafsack kurz gelüftet werden, bevor er wieder in den Packsack gestopft - und nicht gerollt - wird.

Übrigens: Es ist nicht der Schlafsack der Sie wärmt, sondern Sie wärmen mit Ihrer Körpertemperatur den Schlafsack auf; dieser verlangsamt lediglich den Wärmeverlust des Körpers. Grundsätzlich ist zu beachten: Wenn Sie nicht gerade ein Zelt dabei haben, sollten Sie einen windgeschützten Platz aufsuchen und einen Biwaksack benutzen. Ein Schneeloch bietet ebenfalls Schutz. Eine gute isolierende Matte als Unterlage ist unumgänglich. Der Wärmeverlust durch Konduktion am Boden ist enorm. Übrige Bekleidung und der Packsack sorgen bei extremer Kälte für zusätzliche Isolierung im Fußbereich. Halten Sie Ihren Schlafsack immer trocken. Nasse Gegenstände beim Auspacken und im Zelt sollten möglichst nicht berührt werden. Schlüpfen Sie möglichst aufgewärmt in den Schlafsack. Verzichten Sie nicht auf ein warmes Abendessen. Nehmen Sie genügend Flüssigkeit zu sich, denn durch Dehydration wird das Kälteempfinden erheblich erhöht.

SO HÄLT IHR SCHLAFSACK LÄNGER

1. Der Schlafsack ist ein persönlicher Ausrüstungsgegenstand und sollte daher nicht ausgeliehen werden.

2. Alle unsere Schlafsäcke mit GLT-Füllung sollen nicht gerollt, sondern gestopft werden. Dies zerdrückt zwar ein wenig das Außengewebe, ist aber im Gelände auch leichter zu bewerkstelligen. 3. Die Lagerung im Packsack oder gar im komprimierten Zustand ist keiner Füllung zuträglich. Eine längere Lagerung ist aus diesem Grund im Storagesack oder lose aufgehängt zu empfehlen.

WASCHANLEITUNG: Auf keinen Fall chemisch reinigen. Unsere Waschanleitung empfiehlt 60°C Feinwäsche in der Maschine. Nur Daunen- oder Feinwaschmittel verwenden. Dabei reichen 1/3 der üblichen angegebenen Waschmittelmenge oder 30ml Daunenwaschmittel völlig. Danach kurz schleudern und lufttrocknen. Trocken im Tumbler (Tumblergröße mind. 7kg/180 l) bei 60 Grad. Bei Daunenschlafsäcken einen Turnschuh mit beilegen. Trockenvorgänge wiederholen bis der Schlafsack wieder den vollen Loft hat.

Ein neues Zeichen setzt Maßstäbe, und CARINTHIA geht wegweisend voran. ALS ERSTER UNTER DEN HERSTELLERN VON SCHLAFSÄCKEN IST CARINTHIA BERECHTIGT, SEINE SCHLAFSÄCKE MIT DIESEM LOGO ZU VERSEHEN. Mit diesem Qualitätszeichen wird dem Konsumenten verbindlich versichert, daß alle damit gekennzeichneten Schlafsäcke zu 100 % human-ökologisch unbedenklich sind und somit keine Substanzen enthalten, die negativen Auswirkungen auf Mensch und Umwelt haben können.

WAS IST ÖKO-TEX STANDARD 100 Den Öko-Tex Standard darf nur ein Hersteller verwenden, der bereit ist, sich strengen Prüf- und Kontrollverfahren zu unterziehen und für eine nachprüfbare Qualitätssicherung zu sorgen. Der Primäaspekt für die Öko-Tex Kennzeichnung ist die Humanökologie.

WAS UMFASST DIE TEXTIL-ÖKOLOGIE?

1. DIE PRODUKTIONSÖKOLOGIE: Umfaßt die Gewinnungs- und Herstellungsverfahren von Fasern, Textilien und Bekleidung. Bezüglich Luft- und Wasserreinhaltung, Abfallentsorgung und Schallschutz müssen strenge Bedingungen eingehalten werden.

2. HUMANOKOLOIGIE Befaßt sich mit den chemischen Einflüssen, welche Textilien auf den menschlichen Körper ausüben. Es werden die Produkte nach Substanzen untersucht, die eine negative Auswirkung auf den Menschen haben können.

3. ENTSORGUNGSÖKOLOGIE Sie bezieht sich auf des Recycling, die Zuführung zu anderen Verwendungszwecken, die schadstoffreie Verrottung oder die thermische Entsorgung von gebrauchten Textilien.

KANN DAS ÖKO-ZEICHEN EIN VORTEIL SEIN? Das mit dem ÖKO-TEX-Zeichen dokumentierte textile Vertrauen steht bei CARINTHIA für Umweltschutz, Qualität und Innovation. Dieses Denken steht im Vordergrund bei er Auswahl der Vormaterialien, der Konstruktion und Produktion unserer Schlafsäcke. Es liegt in unserer Verantwortung, unseren Lebensraum unseren Kindern intakt weiterzugeben. Deshalb kann sich der Schutz der Umwelt nicht nur auf Absichtserklärungen beschränken. Diese Aufgabe kann nur gelingen, wenn jeder seinen Beitrag leistet. Dies hat natürlich auch seinen Preis. CARINTHIA hat diese Herausforderung angenommen und stellen daher sämtliche CARINTHIA-Produkte in Europa her. Damit haben wir die Möglichkeit, die Einhaltung des ÖKO-TEX-Standards sicher zu stellen. Aus Fernost bezogene Produkte werden häufig unter Verwendung von bei uns nicht zugelassenen Chemikalien bzw. unter wenig umweltfreundlichen Produktionsbedingungen hergestellt. Das ÖKO-TEX-Zeichen bietet daher den Vorteil, daß sich jeder Kunde darauf verlassen kann, bei CARINTHIA ÖKO-TEX-geprüfte, humanökologisch unbedenkliche Qualität zu kaufen.

GLT LOFT TECHNOLOGY GLT mit neuem Powerloft GLT steht für Comfort und Sicherheit auch in den anspruchsvollsten Gebieten unserer Erde. Es gibt viele Synthetikfüllungen - es bestehen jedoch deutliche Qualitätsunterschiede zu GLT - Isolation. Vor allem in Bezug auf Wärmeleistung, Packmaß (Komprimierfähigkeit) und Gewicht. Die Struktur von hochwertigsten Bikomponenten - Polymeren, sorgt die 3D - Kräuselung Spiralkräuselung für maxima-les Rückstellvermögen.

EIN STOFF, DER AUS DER FORSCHUNG KOMMT. In jahrelanger Arbeit wurde GLT für den Einsatz von Hochleistungsschlafsäcken entwickelt. GLT ist mit keiner anderen Synthetikfüllung vergleichbar. Die GLT-Füllung nimmt selbst keine Feuchtigkeit auf, wenn der Schlafsack doch einmal naß werden sollte - die Isolierfähigkeit der GLT-Füllung bleibt erstaunlich gut erhalten. Jede Faser ist mit einer speziellen Beschichtung ausgerüstet, die die Friktion - die Reibung zwischen den Fasern - auf ein Minimum reduziert. Die Fasern gleiten fast widerstandslos aneinander vorbei. Der weiche, daunige Griff entsteht und vor allem die erhöhte Fähigkeit, sich nach dem Komprimieren wieder zu erholen. Jede Faser hat einen röhrenförmigen Querschnitt. Diese Rohrstruktur ist wesentlich sprungelastischer als eine volle Faser. Wir setzten nur Fasern ein, die einen extrem hohen "Hohlheitsgrad" aufweisen. Das spezifische Gewicht wird drastisch verringert. Das heißt, daß bei gleichen Gewicht wesentlich mehr Fasern verwendet werden können. Bei geringerem Gewicht wird dadurch mehr Isoliervolumen erzeugt. Die GLT-Schlafsackfüllung ist mit keiner anderen Synthetik-Füllung vergleichbar und nur in CARINTHIA Schlafsäcken erhältlich. Durch konsequente Forschung und Weiterentwicklung wird die Loft-Haltigkeit der GLT-Füllung ständig weiter verbessert. Durch die Verwendung etwas feinerer Fasern bleibt der für die GLT-Füllung typisch extrem hohe Loft erhalten. Es sind jedoch pro Kubikzentimeter ca. 30% mehr Fasern eingesetzt, die diesem Loft die daunenhafte Stütze geben. Die einzelnen Faserchen bei der GLT-Füllung sind spiralförmig gekräuselt. Jedes Faserchen trägt zur Sprungelastizität bei. Bei herkömmlichen Synthetikfüllungen sind die ausschließlich wellenförmigen Fasern nur horizontal übereinander gelegt. Die Spiralfaserchen der GLT-Füllung hingegen sind nach allen Richtungen plaziert. Diese Fasern sind ähnlich wie bei der Daune punktuell verdichtet. Praxistest haben bewiesen, daß die punktuelle Verdichtung, wie sie die Natur mit der Daune vorgezeigt hat, auch bei der GLT-Füllung wesentlich zur erhöhten Loftfähigkeit beiträgt. Die GLT-FÜLLUNG bietet ein Loftvolumen von 550 cubik-inch (cuin) - pro onze, das ist ein Wert, der NUR BEI HOCHWERTIGEN DAUNEN ERREICHT WIRD.

DER WÄRMEVERLUST IN EINEM SCHLAFSACK GEHT AUF 4 VERSCHIEDENE ARTEN VOR SICH:

1. DIE VERDAMPFUNG

Die Feuchtigkeit an der Haut oder im Schlafsack verdampft und erzeugt Kälte. Dem kann mit atmungsaktiver Unterwäsche entgegengewirkt werden. Die Unterwäsche soll möglichst wenig Feuchtigkeit speichern, sondern nur den Feuchtigkeitstransport ermöglichen. Gerade deshalb ist bei vielen Schlafsäcken der Innenstoff aus atmungsaktivem Nylongewebe. Dieses Gewebe erlaubt den Durchgang des Wasserdampfes, es nimmt aber selbst keine Feuchtigkeit auf.

2. RADIATION; WÄRMESTRAHLUNG

Der Körper gibt aufgrund seiner normalen Körpertemperatur permanent Wärme nach außen ab, solange die äußere Umgebung um den Körper kälter ist, den Körper mit einer Lage stehender Luft, von außen abzuisolieren. Die größte Effizienz hat dabei jenes Füllmaterial, das den größten Loft zu erzeugen in der Lage ist. Die Wärmestrahlung wird aber such sehr wirksam durch unsere Thermoflecteinlage reflektiert. Labortests haben gezeigt, daß dadurch die Wärmeleistung eines Schlafsackes um mehr als 11 % erhöht wird, ohne jedoch das Gewicht oder gar die Atmungsaktivität des Schlafsackes zu beeinträchtigen.

3. KONDUKTION

Das ist die Übermittlung von Wärme zwischen zwei sich berührenden Objekten. Das wärmer Objekt wird Wärme an das kältere Objekt abgeben. Alles was wir mit unserer Haut berühren, wird durch unsere Körperwärme erwärmt. Es ist daher notwendig, daß wir uns selbst gut von kalten Objekten isolieren; besonders vom Boden. Hier hilft am besten eine gute Isoliermatte.

4. KONVEKTION

Die vom Körper angewärmte Luft fließt vom Körper weg. Neue kältere Luft fließt nach und kühlt den Körper ab. Der Hitzeverlust hängt von der Temperatur und der Geschwindigkeit der zuströmenden Luft ab. Ein zusammengezo-gener Halswulst zum Beispiel vermindert die Konvektion. Aber auch der Wind erzeugt eine nicht zu unterschätzende Konvektion, es empfiehlt sich daher einen Biwaksack zu verwenden, um dies zu verhindern. Bei großer Hitze kann durch Konvektion auch ein angenehmer kühlender Effekt erreicht werden. Bei der Konstruktion von CARINTHIA-Schlafsäcken wurden alle diese Kriterien miteinbezogen. Das Resultat ist eine Angebot von verschiedensten Schlafsackkonstruktionen, die den Erfordernissen aller Klimazonen unserer Erde gerecht werden.

Wir geben bei allen Schlafsäcken einen KOMFORTBEREICH, TOLERANZBEREICH und einen EXTREMBEREICH an.

DER KOMFORTBEREICH

Dieser Bereich ist der empfohlene Einsatzbereich des Schlafsackes. Hier kann der Körper genügend Energie erzeugen, um die Hauttemperatur zwischen 35,5 und 34,3 °C zu halten und damit ein angenehmes Schlafklima sicherzustellen.

DER TOLERANZ- ODER ÜBERGANGSBEREICHDamit wird der Temperaturbereich zwischen Komfortbereich und Extrembereich bezeichnet. Dem subjektiven Kälteempfinden auf Grund von Körpergröße, Gewicht, Geschlecht, physischer und psychischer Verfassung tragen die Angaben dieses Bereiches Rechnung. Der individuelle Comfortbereich kann sich in diesem Bereich hinein verschieben.

DER EXTEMBEREICH ergibt die niedrigste Verwendungstemperatur an. Je nach körperlicher Verfassung und Erfahrungen wird der Punkt, wo noch keine Gefahr besteht, eine gesundheitsschädliche Unterkühlung zu erleiden, zwischen dem unterstem Toleranzbereich und der angegebenen Extremtemperaturen liegen. In diesen Bereichen ist es zweckmäßig, mit einem zusätzlichen Biwaksack oder einem Einziehtuch (Schlafsack Inlett), aber auch mit einer etwas wärmeren Schlafbekleidung einen Ausgleich zu finden.

Auf Temperaturangaben von Carinthia kannst Du dich verlassen. Die Festlegung der Temperaturbereiche für die einzelne Schlafsackmodelle nehmen wir sehr ernst. Die angegebenen Temperaturen beruhen vornehmlich auf Erfahrungswerten, wissenschaftlich gestützt durch regelmäßige Labortests. Diese erfolgen für alle Qualitätsschlafsäcke nach gleichen Kriterien. Das subjektive Wohlempfinden wird aber von vielen Variablen beeinflußt, die nicht im Labor nachvollzogen werden können - Gesundheitszustand, Tagesverfassung und Kondition machen sich bemerkbar. Auch die Luftfeuchtigkeit beeinflußt das Kälteempfinden in sehr hohem Maße. Bei hoher Luftfeuchtigkeit können + 5 °C schon als wesentlich kälter empfunden werden als Temperaturen von etwa - 5 °C bei trockener Luft. Auch der Wind (Chillfaktor) beeinflußt die Leistungsfähigkeit eines Schlafsackes beträchtlich. Eine Temperatur von - 9 °C wird bei einem Lüftchen von 8 km pro Stunde schon wie - 12 °C empfunden. Die selbe Temperatur empfindet man bei einem leichten Wind von 32 km/h wie etwa - 24 °C. Eine Rolle spielt auch der Temperatur unterschied zwischen Tag und Nacht. In Wüstengebieten, in denen es am Tag sehr heiß ist, kann die Temperatur in der Nacht auf unter O °C absinken. Der Körper kann sich auf Temperatur unterschiede von 30 bis 40° nur sehr schwer einstellen. Ein Schlafsack mit Leistungsreserven ist daher sehr zu empfehlen. Das subjektive Kälteempfinden sollte nicht unterschätzt werden, wie Tests bewiesen. Subjektiv können Empfindungsdifferenzen bis 15 °C zwischen einzelnen Personen entstehen. Kälteempfindliche Outdoorfans sollten sich auf jeden Fall für ein wärmeres Schlafsackmodell entscheiden.

WARUM SANDWICHKONSTRUKTION? CARINTHIA-BAGS sind je nach Temperaturbereich auf der Basis einer mehrlagigien Sandwichbauweise konstruiert. Jede einzelne GLT-Isolierlage ist mit einem hoch atmungsaktiven Isolier-Feinvlies versteppt und bildet einen Schlafsack im Schlafsack. Dieses durchdachte System verhindert das Ineinanderrutschen der einzelnen Lagen und bildet zusätzlich Luftkammern zwischen den Lagen. Ein weiterer Vorteil dieser Konstruktion ist die relative Unempfindlichkeit auf punktuelles Komprimieren durch den Schläfer. Wenn durch Drehbewegungen die innere Isolierschicht komprimiert wird, so sind die äußeren Isolierschichten davon nicht betroffen und es bleibt ein Großteil der Isolierleistung erhalten. Die Steppung der GLT-Isolierschichten erfolgt durch CNC-gesteuerte Maschinen. Dies ermöglicht ein Körpergeruches Anordnen der Steppnähte. Die Nähte der Oberteile sind so vernäht, daß die GLT-Füllung in den isoliertechnisch wichtigen Bereichen optimalen Loft bilden kann. Die Offset-Sandwich-Konstruktion bildet zusätzliche Luftkammern zwischen den Isolierlagen

EINLAGIG DURCHGESTEPPTE KONSTRUKTION bewährt sich gut als "Sommerschlafsack" - die durch die Steppung gebildeten Kältebrücken sind hier durchaus erwünscht und schaffen Sommerschlafklima.

EINLAGIG NICHT DURCHGESTEPPT Hier wird die Schlafsackaußenhaut nicht mitgesteppt, sondern nachträglich lose eingearbeitet. Mit der GLT-Füllung wird ein isolierendes Feinvlies mitgesteppt. Durch dieses gewichtssparende Konstruktion entsteht zwischen gesteppter Isolierschicht und Außenhaut ein zusätzlicher Luftpolster. Kältebrücken aufgrund einer durchgenähten Außenhaut sind ausgeschlossen.

DIE ZWEI-LAGEN SANDWICH-KONSTRUKTION. Zwei GLT-Isolierlagen werden nahtversetzt verarbeitet. Durch die Einarbeitung des Isolier-Feinvlieses entsteht zwischen den Schichten eine zusätzliche isolierende Luftschicht.

ZWEI-LAGEN SANDWICH KONSTRUKTION MIT LOSER AUSSENHAUT. Diese Konstruktion wird mit zwei GLT-Isolierlagen nahtversetzt verarbeitet. Die Schlafsackaußenhaut wird erst nachträglich aufgenäht. Dadurch entsteht zwischen der gesteppten Isolierschicht und der Außenhaut ein zusätzlicher Luftpolster. Darüber hinaus wird eine Perforierung der Außenhaut durch die Nähte vermieden. Die Außenhaut bleibt dadurch wasserdichter.

DREI-LAGEN SANDWICH KONSTRUKTION. Für extreme Anforderungen, u.a. im Expeditionsbereich und für niedrige Außentemperaturen werden drei GLT-Lagen versetzt übereinander gereiht.

DREI-LAGEN SANDWICH-KONSTRUKTION MIT LOSER AUSSENHAUT. Drei GLT-Lagen werden versetzt gesteppt. Die Außenhaut wird nicht mit der Füllung mitgesteppt, sondern erst nachträglich aufgenäht. Zwischen gesteppter Isolierschicht und Außenhaut entsteht ein zusätzlicher Luftpolster. Darüber hinaus wird eine Perforierung der Außenhaut durch die Nähte vermieden. Die Außenhaut bleibt daher luft- und wasserdichter.

BASIS LEVEL CUT Der spezielle Schnitt bei Mumienschlafsäcken zeichnet sich durch ein schmäleres Rückenteil und ein überbreites Oberteil aus. Der Reißverschluß läuft dadurch optimal entlang der Liegematte. Die wichtigste Isolierschicht an der Oberseite legt sich fast über 2/3 des Körpers herum. Bei Modellen mit extrem geringem Gewicht der Isolierung auf der wichtigeren Oberseite konzentriert. Am Rückenteil komprimiert das Körpergewicht die Isolierschicht. Die Liegematte übernimmt einen großen Teil der Isolierung.

DER DIFFERNTIAL-SCHNITT.

CARINTHIA-BAGS Sind so konstruiert, daß die äußere Isolierschichten größer geschnitten sind als die inneren. Diese gewährleisten in jeder Liegeposition die nötige Isolierdicke. Zwischen den einzelnen Lagen bilden sich zusätzliche Lufpolster. Beim Differentialschnitt wird durch Bewegungen im Schlafsack nur die innere Isolierlage beeinträchtigt. Der Loft der äußeren Lagen und die Isolierfähigkeit bleiben voll erhalten. Wenn durch Drehbewegungen die innere Isolierschicht komprimiert wird, so bleibt dennoch ein Großteil der Wärmeleistung erhalten.

THERMOFLECT Gegen den Energieverlust durch Wärmeabstrahlung, der Radiation, haben wir Thermoflect entwickelt. Thermoflect reflektiert die vom Körper abgegebene Wärmestrahlung und verhindert außerdem Wärmestrahlung und verhindert außerdem Kondensationsfeuchtigkeit. Dieses ultraleichte Material gibt gleichmäßig den Wasserdampf nach außen ab. Ein unabhängiges Institut hat dieses neuartige Material getestet. Das Ergebnis war überraschend. Thermoflect erhöht die Wärmeleis-tung eines Schlafsackes um ca. 11 %. Die Entwicklung von Thermoflect hat uns in die Lage versetzt, ultraleichte Schlafsäcke zu bauen. In den drei Kriterien Wärmeleistung, Packmaß und Gewicht lassen sie sich mit hochwertigen Daunenschlafsäcken ver-gleichen und bieten alle Vorteile der Synthetikfüllungen. Thermoflect erhöht die Wärmeleistung eines Schlafsackes um ca. 11 %.

DAS TRAPEZFÖRMIGE FUSSTEIL: Die Erfahrung hat gezeigt, daß die Trapezform das optimale Raumangebot bietet. Es ist sichergestellt, daß bei Normalstellung der Füße die Isolierschichten in keiner Weise nach außen gedrückt werden und keine Kältebrücken entstehen können. Zudem ist noch genügend Platz für einen eventuellen Schuhsack oder für Bekleidungsstücke.

Der Schnitt der Kapuze bestimmt wesentlich die Funktion des Schlafsackes. Sommerschlafsäcke können eine sehr großzügige bemessene Kapuze haben. Für Schlafsäcke jedoch, die bei Minustemperaturen den Kopfbereich schützen sollen, ist eine vorgeformte Kapuze wichtig.

Wir unterscheiden zwischen 4 verschiedenen Kapuzenformen

OFFENE, FLACHE KAPUZE ist für Sommerschlafsäcke, sie kann durch den Kordelzug so weit zusammengezogen werden, daß nur der Gesichtsausschnitt offen bleibt.

HEREINGEZOGENE KAPUZE. Hier ist die Kapuze am oberen Ende bereits hochgezogen. Dadurch ist nicht mehr soviel Kordelzug notwendig, um die Kapuze völlig zusammenziehen. Man muß auch nicht mehr so weit in den Schlafsack hineinschlüpfen, um die Kapuze völlig über die Stirn zu schließen.

RUNDUM GEFORMTE KAPUZE ist von oben und seitlich vorweggenommen. Der Kapuzenschnitt hat im geöffneten Zustand etwa die doppelte Kopfgröße. Bei diesem Schnitt ist die Kapuze schon so weit vorgeformt, daß Schlafsäcke mit einer Länge von 1,85 cm völlig ausreichen. Für Herbst- und Winterschlafsäcke ist dieser Schnitt ideal.

GESCHLOSSENE KAPUZE ist bereits eingearbeitet und läßt nur mehr einen Gesichtsausschnitt offen. Dieser kann aber zusätzlich bis zu einem kleinen Atemloch zusammengezogen werden. Bei diesem Schnitt kommt die Abstrahlwärme des Kopfes voll dem Innenraum des Schlafsackes zugute. Der Schulterbereich ist ideal geschützt. Du kannst aber auch mit dem Kopf nach außen liegen, so daß das Atemloch den Hals umschließt. Für erfahrene Berg- und Trekkingfreunde eine ideale Lösung.

DIE RICHTIGE SCHLAFSACKFORM

DIE DECKENFORM: Bietet mehr Komfort und mehr Fußfreiheit. Der Schlafsack, der sich auch als Decke verwenden läßt, Ideal für den Einsatzbereich Sommer, für den Camper, Caravaner und für Autoreisende wo Packmaß und Gewichtsoptimierung nicht so wichtig sind.

DIE MUMIENFORM, hier kommt es auf die Kriterien Packmaß, Gewicht und Wärmeleistung an. Das schmale Fußteil sorgt für geringeres Gewicht und geringeres Packmaß. Entscheidend aber ist, daß ab dem Knie nach unten durch den schmäleren Schnitt weniger Schlafsack-Innenvolumen erwärmt werden muß. Das Fußteil muß aber weit genug sein, damit die Fußspitzen die Isolierschicht nicht nach außen drücken. Optimal ist der trapezförmige Schnitt. Der ideale Mumienschnitt bleibt von der Schulter bis zur Hüfte etwa gleich breit. Erst danach soll er sich allmählich verengen. Ein von den Schultern gleichmäßig nach unten sich verjüngender Schnitt ist nicht körpergerecht.

WÄRMEDÄMMSCHLEUSE Bereits bei Schlafsäcken im Temperaturbereich ab ca. - 10 °C ist eine Wärmedämmschleuse - mit variabel einstellbarem Kordelzug - unbedingt erforderlich, da sie das Austreten von Körperwärme durch Konvektion verhindert. Die Wärmedämmschleuse bildet im Bereich der Schulter einen wertvollen Kälteschutz.

ABDECKUNG DER REISSVERSCHLÜSSEDie Reißverschlüsse bei Sommerschlafsäcken sind in der Regel nur mit einer Wärmelasche abgedeckt. Dies genügt für Temperaturbereiche bis + 5 °C durchaus. Bei Schlafsäcken für Einsatzbereiche unter 0 °C wird der Reißverschluß mit einen thermogenähten Abdeckwulst abgedichtet. GLT-gefüllte Abdeckwülste sind thermogenäht, nicht durchgesteppt und haben genau im Bereich des Reißverschlusses die maximale Isolierwandstärke. Der Abdeckwulst ist an der Oberseite des Schafsackes angebracht, so daß er durch den Schlafsackbenützer an den Reißverschluß angepreßt wird. Dieser Effekt wird durch den Basis-Level-Cut noch begünstigt. Bei en Schlafsäcken für Tiefsttemperaturen ist innerhalb des Abdeckwulstes noch ein weiterer Reißschluß angebracht. Beim Schießen dieses inneren Reißverschlusses ist in dieser sehr empfindlichen Zone die optimale Isolierung garantiert. Da der Reißverschlußbereich einfach keine Schwachstelle sein darf, wird der Abdeckwulst thermogenäht. Damit wird genau entlang des Reißverschlusses die maximale Isolierwandstärke garantiert.

BEZUGSTOFF AUSSEN Wenn Carinthia die Bezugsstoffe für GLT-Schlafsäcke auswählt, sind hohe Winddichtheit und Dampfdurchlässigkeit wesentliche Kriterien. Carintiha verwendt vornehmlich Gewebe aus 100 % Nylon. Nylon nimmt kaum Feuchtigkeit auf und trocknet sehr rasch. Alle Materialien werden auf Reißfestigkeit, Farbechtheit und vor allem Luftdurchlässigkeit geprüft. Carinthia achtet sehr auf eine gute wasserabstoßende Ausrüstung der Stoffe, damit der Morgentau oder leichter Nieselregen den Schlafsack nicht gleich durchnäßt.

SHELLTRANS

Ein neuartiger Bezugsstoff ist das hochfeine Ripstop-Microfaser-Gewebe, das durch die Verwendung von feinkapillarigem MICRO-Filamenten wesentlich winddichter ausgelegt wurde. Die Winddichtheit wurde auf ca. 15 Liter/m£/sec reduziert. Dampfmolekühle können ungehindert austreten. Durch die Dichtheit des Gewebes wird so ohne Beschichtung eine Wassersäule von ca. 250 mm erreicht. Dies garantiert hohe Dichtheit gegenüber Tau oder Nässe im Zelt. Das hochfeine Rippstop-Gewebe wurde durch die Verwendung von feinkapillargem Schußmaterialien wesentlich winddichter gemacht.

SHELLPROOF

Shellproof heißt das superleichte Rippstop-Microfaser-Gewebe mit feiner Microbeschichtung. Diese Beschichtung verleiht dem Gewebe eine relative Dichtheit von ca. 400 mm Wassersäule. Damit wird der Schlafsack unempfindlich gegen das Kondenswasser der Zeltwände oder einen leichten Nieselregen. Die Winddichtheit ist mit maximal 5 Liter/£/sec sehr hoch. Die Dampfdurchlässigkeit bleibt voll erhalten, da die Microbeschichtung für die feinen Dampfmolekühle keinen Widerstand bedeutet. Shelltrans und Shellproof sind mit einer umweltschonenden Spezialausrüstung imprägniert und verleihen dem Gewebe daher hohe wasser-, schmutz- und ölabweisende Eigenschaften. Die Microbeschichtung verleiht dem Gewebe eine relative hohe Dichtheit von ca. 400 mm Wassersäule.

BEZUGSSTOFFE INNEN NYLON

BEI Hochleistungsschlafsäcken ist die Verwendung von 100 % Nylon ideal. Nylon gibt die abgegebene Körperfeuchtigkeit rasch nach außen weiter. Man kann sich durch die glatte Oberfläche besser im Schlafsack drehen. Nylon trocknet sehr schnell und ist sehr reißfest und leicht. Das Shelltrans-Ripstop-Innengewebe hat einen baumwollähnlichen Griff und fühlt sich angenehm auf der Haut an. Packmaß läßt sich durch die Verwendung von Nylon ebenfalls verringern.

MISCHGEWEBE

Einen Teil unserer Schlafsäcke statten wir mit Mischgewebe aus. Das Gewebe besteht aus 80 % Viscose und 20 % Polyester. Diese Mischung vereinigt die hautsympatischen Eigenschaften der Viscose mit dem Vorteilen der 100 % Synthetikstoffe, wir geringeres Gewicht und schnelles Trocknen.

DAS KOPPELN VOM MUMIENSCHLAFSÄCKEN

Bei sämtlichen Schlafsacktypen wird durchwegs ein einheitlicher Reißverschluß eingesetzt. Daher sind Mumienschlafsäcke - sogar überlange - unabhängig vom Typ miteinander koppelbar. Ein Schlafsack mit dem Reißverschluss rechts und ein Schlafsack mit dem Reißverschluss links, können miteinander gekoppelt werden.

REISSVERSCHLÜSSE

Carinthia verarbeitet Spiralreißverschlüsse in höchster Markenqualität mit hoher Reißfestigkeit. Sie sind kälte- und schmutzempfindlich. Bei den Mumienschlafsäcken verwenden wir einen Zwei-Wege-Reißverschluß, damit in wärmeren Nächten am Fußteil die Möglichkeit besteht, den Schlafsack zu öffnen.

ZWEI ZIPP SYSTEM

Für hochwertige Schlafsäcke mit rechteckigem Komfortschnitt setzt Carinthia das Zwei - Zipp - System ein. Ein Reißverschluß seitlich und einer quer am unteren Ende. Damit können ein rechter und ein linker Schlafsack zu einen bequemen Doppelbett zusammengezippt werden. Der untere Reißverschluß am Fußende ermöglicht eine gute Ventilation im heißen Sommernächten - auch im gekoppelten Zustand. Die Reißverschlüsse völlig geöffnet, sind diese Schlafsäcke auch als Decke Verwendbar.

ANTIKLEMMBAND

Es gibt nichts nervenaufreibenderes als ein klemmender Reißverschluss. Wir heben vorgesorgt. Der Abdekwulst ist im Bereich des Reißverschlusses mit 6 parallelen Nähten und einem innen liegenden Versteifungsband versehen. Gegenüber sit direkt auf dem Innenstoff ein Antiklemm-Band aufgenäht. Damit ist dieses Ärgernis Geschichte.

DIE RICHTIGE WAHL

Allround-Eigenschaften für alle Einsatz- und Temperaturbereiche, für Hochsommer wie für tiefsten Winter, kann kein Schlafsack bieten. Vor dem Kauf sollte man sich über den Einsatzbereich und die Klimaverhältnisse im Klaren sein. Ein Schlafsack, der im Winter warm genug ist, ist im Sommer sicherlich zu heiß und unnötig schwer. Um das Platzangebot zu testen, verabsäumen Sie nicht, bei der Auswahl Ihres Schlafsackes vorher kurz hineinzuschlüpfen.

SOMMER BIS CA 0 °C

Es kann auch im Sommer sehr kühle Nächte geben. Deshalb empfiehlt es sich einen Schlafsack mit etwas Temperaturreserve mitzunehmen. Sommerschlafsäcke müssen keine aufwendige Sandwickkonstruktion aufweisen, sind aber einlagig gesteppt mit loser Außenhaut. Sowohl in Decken- als auch im Mumienform erhältlich.

3 JAHRESZEITEN BIS CA - 10 °C

Schlafsäcke dieser Leistungsklasse weisen eine thermogenähte Sandwich-Konstruktion auf und sind mit einen thermogenähten Abdeckwulst am Reißverschluß ausgerüstet. Eine Wärmedämmschleuse an der Schulter sollte auch nicht fehlen.

4 JAHRESZEITEN BIS CA - 20 °C

Diese Schlafsäcke müssen eine Mehrlagen-Sandwich-Konstruktion aufweisen. Der thermogenähte Abdeckwulst am Reißverschluß ist sehr wichtig. Bei manschen Schlafsäcken wird die Abdichtung noch durch einen zweiten Reißverschluß verbessert. Er befindet sich auf der Innenseite der Abdeckwulst. Dadurch erreicht man eine 100 %ige Abdichtung am Reißverschluß. Durch das Schließen des inneren Reißverschlusses verkleinert sich der Innenraum und damit das Volumen, das anzuwärmen ist. Die Außenlagen bleiben aber gleich. Dadurch vergrößern sich die Luftpolster zwischen den Lagen. Damit verbessert sich die Isolierleistung. Eine vorgeformte Kapuze und eine Wärmedämmschleuse an der Schulter dürfen bei diesen Schlafsäcken nicht fehlen.

WINTER/EXPEDITION BIS CA - 40 °C

Eine Sandwich-Konstruktion, die aus mehreren versetzten Isolierschichten besteht, ist hier unerläßlich. Die Abdichtung des Reißverschlusses muß mit einem oder zwei gutdimensionierten Abdeckwülsten und mit einem zusätzlichen Reißverschluß innerhalb des Abdeckwulstes erfolgen. Der Schnitt des Schlafsackes schützt den Schulterbereich, und der Kapuzenausschnitt soll möglichst klein, damit die vom Kopf abgegebene Wärme im Schlafsack bleibt. Eine Wärmedämmschleuse im Schulterbereich ist zu empfehlen. Bei diesen Temperaturen soll man nicht immer nach außen atmen. Wir haben daher auch bei Schlafsäcken mit Mittelreißverschluß einen Thermokragen eingebaut . Damit hat man die Möglichkeit innen im Kapuzenbereich zu atmen. Der zusammengezogene Wärmekragen verhindert, daß sich die feuchte Atemluft im ganzen Schlafsack verteilt. Es entsteht im Kapuzenbereich eine Atemhöhle die für leicht vorgewärmte und vorgefeuchtete Luft sorgt.

FUNKTIONSMERKMALE

DIE IDEALE SCHLAFHÖHLE Um outdoors fit zu bleiben ist ungestörter, erholsamer Schlaf wichtig. Die ideale Schlafsackgröße und Form ist daher ebenso wichtig wie die Isolierwandstärke.

WÄRMELEISTUNG

Die Isolierwandstärke, der sogenannte "Loft" und die Konstruktionsmerkmale wie Wärmedämmschleuse, Abdeckwulst, Schnitt, Kapuzenform etc. Bestimmen maßgeblich die Wärmeleistung eines Schlafsackes. Darüber hinaus beeinflussen die Außentemperatur und die Luftfeuchtigkeit das Schlafklima. Selbst im trockenen Klima gibt man währen des Schlafes je nach Körperverfassung mehr oder weniger Feuchtigkeit ab. Die GLT-Füllung begünstigt den optimalen Feuchtigkeitstransport von innen nach außen. Das Kälteempfinden entsteht durch viele Faktoren - neben den Minustemperaturen - ist das vor allem auch die Feuchtigkeit.

PACKMASS

Gerade für Rucksackreisende ist das Packmaß ein wichtiges Kriterium. Je kleiner der Schlafsack ist, desto mehr Platz ist andere Dinge im Gepäck. Hier machen sich die Komprimierbarkeit des Füllmaterials und die Feinheit des Gewebes bemerkbar. Da bewährt sich die GLT-Füllung durch seine unnachahmliche Koprimierbarkeit. Sie garantiert ein optimales Verhältnis zwischen Wärmeleistung und Packmaß. Aber auch bei den Geweben geht die Entwicklung weiter. In den letzten Jahren haben wir bei allen Geweben eine Verringerung des Gewichtes und damit eine Reduzierung des Packmaßes erreicht. Dies bei gleichzeitiger Erhöhung der Dichtheit und Reißfestigkeit.

GEWICHT

Von moderner Outdoor-Ausrüstung wird Funktion, Langlebigkeit und leichtes Gewicht gefordert, Schlafsäcke nicht ausgenommen. Während einer langen Trekkingtour spielen zwei- bis dreihundert Gramm mehr oder weniger, die auf dem Rücken mitzutragen sind eine "gewichtige" Rolle.

CARINTHIA-BAGS zeichnen sich in allen Details durch ihr Leichtgewicht aus. Die GLT-Füllung besteht aus Fasern mit einem extrem hohen Hohlheitsgrad und einem extrem hohen Hohlheitsgrad und einem sehr niedrigen spezifischen Gewicht. Die Innen- und Außenstoffe werden vor der Verarbeitung auf Dauerfestigkeit sowie auf niedriges Gewicht geprüft. Ein zu großer oder gar zu enger Schlafsack kann die Wärmeleistung des Schlafsackes um bis zu 30 % zu verringern. Der Schlafsack soll auf den Körper ohne Spannung aufliegen. An den Schultern, Ellenbogen und Hüften sollen keine Druckstellen fühlbar sein. Druckstellen sind immer Kältebrücken. Zudem ist ein wenig Bewegungsfreiheit wichtig. Dies erhöht den Komfort und die Isolierung. Wir bieten daher bei vielen Modellen verschiedene Größen an, Medium oder Large, sowie XL-Modelle, die etwas länger und breiter sind. Neu ist die Größe XM. Diese Schlafsäcke sind medium-lang aber extra breit geschnitten. Die angegebenen Schlafsacklänge ist nicht immer aussagekräftig für die mögliche Körpergröße des Anwenders. Bei Schlafsäcken mit vorgeformter oder hereingezogener Kapuze ist diese Länge bereits berücksichtigt; bei kürzeren Abmessungen bieten sie bereits genügend Platz für große Personen. Auch die Isolierwandstärke ist je nach Temperaturbereich unterschiedlich dick und muß berücksichtigt werden. Nur der verbleibende Innenraum ist nutzbar. Wir geben grundsätzlich neben der Schlafsackgröße auch die maximale Körpergröße an. Um optimale Wärmeleistung zu erreichen, darf der Schlafsack weder zu groß noch zu eng sein. Übrigens, durch die Wahl der richtigen Größe läßt sich überflüssiger Gewicht und Packmaß sparen. Wintercamper entscheiden sich gerne für einen größeren Schlafsack, um noch genügend Platz für Bekleidung oder einer Wasserflasche zu haben. Vor dem Kauf immer in den Schlafsack hineinschlüpfen.

DAUNENKUNDE

Mehr als 40 Jahre Erfahrung, wenn es um Daunen geht .... dafür steht A. Mayer Gold-Eck, der Hersteller der CARINTHIA-Sleepingbags. Kompromißlose Verarbeitung, sorgfältig ausgewählte Materialien. Das sind Argumente, die für CARINTHIA Dauenschlafsäcke in hochwertiger Europa-Qualität sprechen. CARINTHIA verwendet ausschließlich europäische Daunen - osteuropäische Gänsedaunen oder Entendaunen aus den Pyrenäen. Jede Daunenlieferung wird von einem unabhängigen Testinstitut geprüft und zertifiziert. Produziert wird ausschließlich in Europa. Für die lückenlose Qualitätskontrolle steht das Füllzertifikat von CARINTHIA, Bezugsstoffe aus hochwertigen Microfasergeweben: daunendicht und extrem dampfdurchlässig und trotzdem weitgehend wind- und wasserabweisend. Körpergerechte Schnitte sorgen für wohlige Wärme bei hohem Schlafkomfort. Durch den Differentialschnitt kann die Daune ihren optimalen Loft entwickeln und Kältebrücken werden vermieden. Zur Optimierung der Isolation entlang des Reißverschlusses wird der Abdeckwulst mit GLT gefüllt, ebenso der Thermokragen. Damit kommt der gesamte Dauneninhalt der Isolation zu Gute.

AUF DIE DAUNE KOMMT ES AN Beim Kauf der Rohdaune müssen höchste Qualtitätsmaßstäbe angelegt werden. Dies genügt aber noch nicht - es kommt noch sehr auf die Erfahrung beim Waschen und Aufbereiten der Daune an. Beides, die sorgfältige Rohmaterialauswahl und die Verarbeitung, garantieren erst eine hervorragende Wärmeleistung und dauerhafte Qualität. Das flockige Aussehen kommt dadurch zustande, daß der Kiel und die Posse, die bei der Feder sehr ausgeprägt sind, zu einem winzigen Gebilde, dem Daunenkern, reduziert werden. Von diesem fast zu einem winzigen Gebilde, dem Daunenkern, reduziert werden. Von diesem fast zu einem Punkt zusammengeschrumpften Kiel zweigen bis zu 150, mit zahllosen Härchen besetzte Äste (Daunenbeine) nach allen Seiten ab und bilden so die bekannte Daunenflocke. Das Wärmeverhalten von Daunen beruht darauf, daß zwischen allen ihren mikroskopisch feinen Härchen Hohlräume befinden, die die Luft speichern. Schlafsäcke mit hochwertiger Daunenfüllung können deshalb selbst bei arktischen Temperaturen von minus 30°C und darunter den menschlichen Körper noch ausreichend vor Wärmeverlust schützen. Und weil es nicht das Material selbst ist, das isoliert, sondern die darin festgehaltene Luft, sind Daunenschlafsäcke im wahrsten Sinne des Wortes "daunenleicht". Daunen sind Hydrophil; das heißt, sie nehmen Feuchtigkeit auf und leiten sie später wieder an die Außenluft ab.

DER UNTERSCHIED ZWISCHEN FEDER UND DAUNE

GÄNSE- oder ENTENFEDERN haben in der Mitte einen hohlen Kiel. Von diesem Kiel zweigen hauchdünne Ästchen ab, bei denen man in starker Vergrößerung noch weitere Verzweigungen erkennt - die sogenannten Strahlen. An ihren Enden sitzen winzige Häkchen, die die Feder an ihren Rand wie ein Reißverschluß zusammenhalten. Sie haben durch ihre besondere Krümmung die notwendige Eigenschaft, sich aufzubauschen und wärmeisolierende Hohlräume zu schaffen.

HÜHNERFERDERN besitzen diese Eigenschaften nicht, sie haben keine Krümmung und fast keine Füllkraft. DAUNEN sind durch und durch flauschig zart, beinahe gewichtslose Gebilde. In Ihrem Mittelpunkt befindet sich ein winziger, kaum erkennbarer Kern, aus dem hunderte feinster Strahlen mit mikroskopisch kleinen Verästelungen herausspießen. Eine einzige Daune hat das unvorstellbare Gewicht von 1,0 bis 3,5 Milligramm. Dies bedeutet, daß von den kleinsten Daunen circa 1000 Stück für 1 Gramm benötigt werden.

WELCHE DAUNEN SIND DIE BESTEN?

Die Qualität von Federn und Daunen hängt in erster Linie von Herkunft und Alter des Wassergeflügels ab. In der Regel sind Gänsedaunen größer als Entendaunen. Wichtiger ist jedoch, aus welchem Breiten das Geflügel stammt. Wassergeflügel aus den kalten Regionen der Erde sind mit dem besten Daunenschutz versehen. Diese Tiere bilden die dichtesten und größten Daunenflocken aus.

WAS BEGRENZT IST, HAT SEINEN PREIS!

Qualitätsdaunen können nicht billig sein. Wie bei allen Naturprodukten bestimmen Angebot und Nachfrage auf dem freien Markt den Preis, und das Angebot ist nun mal begrenzt. Die Nachfrage dagegen hat sich in den letzten Jahren vervielfacht. Bedenkt man, daß eine Gans etwa 40 g Daunen, eine Ente maximal 20 g Daunen liefert, benötigt man für einen Schlafsack 20 bis 30 Tiere. Ferner ist zu berücksichtigen, wieviel Handarbeit für die Fertigung eines hochwertigen Schlafsackes aufgewendet werden muß.

DIE GEWICHTSPROZENTE

Da Daune nur mit kleinen Federn verarbeitet werden kann, wird der Daunengehalt einer Füllung in Gewichtsprozenten angegeben. Dieser besagt, wieviel Prozent Daunen bzw. Federn in einer Füllung enthalten sind. Daunen sind leichter als Federn, besitzen jedoch ein größeres Füllvolumen, das heißt: je höher die Prozentanteile der Daune desto mehr Füllkraft hat die Daunenfüllung.

DAS FÜLLGEWICHT

Bei Daunenschlafsack-Füllungen muß das Füllgewicht immer im Zusammenhang mit der Qualität der Daune gesehen werden. Je hochwertiger die Daune, um so weniger Füllgewicht muß aufgewendet werden, um einen ausreichenden "LOFT" zu erreichen. Ein Schlafsack mit osteuropäischer Daune (Füllkraft: ca 600 cuin) ist mit 400 bis 500 g ausreichend gefüllt für Temperaturbereiche bis minus 5° C Komfortbereich. Minderwertige Daune macht für die gleiche Leistung ein Füllgewicht von mehr als 800 g erforderlich.

DIE FÜLLKRAFT

Meßwert für die Isolierleistungsfähigkeit, der angibt, wieviel Isoliervolumen eine Unze einer Daunenfüllung erzeugen kann. Gemessen wird in cuin (Kubik-Inch). Gute Daunenqualitäten weisen zumindest 550 cuin per Unze Füllkraft auf, Spitzenqualitäten bis 700 cuin und darüber.

SO SOLLTEN SIE IHR DAUNEN-PRODUKT PFLEGEN

Qualitätsprodukte sind spezialbehandelt und dadurch pflegeleicht. Wir empfehlen Waschen von Hand oder in der Maschine bei 30 ° bis 40° C im Schongang mit Daunenseife. Im großvolumigen Trockner bei maximal 30° C oder an der Luft trocknen. Den Trockenvorgang so lange wiederholen, bis die Daune völlig trocken ist und den vollen Loft wieder entwickelt hat. Das Hinzufügen eines Turnschuhes in den Trockner wirkt sich günstig aus. gut lüften und häufig aufschütteln. Kein aggressives Waschmittel verwenden, die Daune würde sonst zerstört werden. Es ist zu beachten, daß durch häufiges Reinigen den Daunen der Restfettgehalt entzogen wird. Sie würden dadurch ihre natürliche Elastizität verlieren.

PFLEGEHINWEIS Werden Daunenartikel für längere Zeit nicht benutzt, dann sollten sie möglichst unbeengt luftig und locker aufgehängt werden. Zusammenrollen und stopfen nimmt der Daune auf Dauer die Elastizität; sie verklumpen und können sich nicht wieder voll entfalten. Kurzweiliges Zusammenpressen kann der Daune allerdings nichts anhaben. Schlafsäcke möglichst nicht rollen, sondern der Länge nach in den Packsack stopfen.

DAS ZIPP-WARM-SYSTEM Durch zwei seitlich angebrachte Reißverschlüsse kann die Deckenform am Fußende schmäler gezippt werden. Die beiden Ecken werden dabei nach innen gedrückt und die Reißverschlüsse geschlossen. Dadurch entsteht ein wesentlich verringerter Innenraum im Fußbereich der leichter warm zuhalten ist. Zusätzlich Wärme bietet die erhöhte Isolation der innen liegenden, Daunen gefüllten Ecken. Besonders zu empfehlen für Schlafsackbenützer die im Fußbereich kälteempfindlich sind.

SILKTEX Silktex ist ein eng gewebtes Tipstop Nylon, strapazfähig und leicht. Hoch winddicht und wasserabstoßend ausgerüstet. Die hohe Dampfdurchlässigkeit des Gewebes hält den Schlafsack trocken und leistungsfähig.

SHELLTEX Das Hightechgewebe für Daunenschlafsäcke - Beinahe 4000 microfeine Filamente sind auf 1 cm² vereint. Diese Filamente sorgen für den Abtransport des Körperdampfes nach außen. Die dichte Webtechnik macht das Gewebe hoch winddicht. Wasserabstoßende Ausrüstung verhindert das Eindringen von Feuchtigkeit von außen. Shelltex hält die Daune trocken und den Schlafsack warm.

MICROLITE - ist die neueste Entwicklung von Pertex. Die besonderen Eigenschaften dieses Gewebes werden durch die spezielle Microfasertechnologie von Pertex erreicht. Das sind: Höchste Winddichtheit, dabei absolut dampfdurchlässig. Durch die wasserabstoßende Oberfläche können Wassertropfen nicht gleich ins Gewebe eindringen. Das alles bei 42 Gramm pro qm.

DAUNEN Die Fähigkeit der Daune, Luft zu speichern, und das bei geringstem Gewicht, ist unerreicht. Die strahlenförmig vom Daunenkern ausgehenden Fasern bauschen den Schlafsack auf und sorgen für maximale Isolation. Es gibt aber große Qualitätsunterschiede bei den Daunen. Carinthia bezieht Gänsedauen ausschließlich aus den osteuropäischen Karparten. Jede Lieferung wird von unabhängigen Labors geprüft um unsere Qualitätsanferderungen sicherzustellen. Geprüft wird der Restfettgehalt, die Reinheit, die Füllkraft aber auch die Wiedererholkraft nach dem Komprimieren.

KAMMERNSYSTEM Wir haben für unsere 3-Saisonen Schlafsäcke das H-Kammernsystem gewählt weil dabei am wenigsten Stegmaterial in den Schlafsäcken verarbeitet wird. Das spart Gewicht und Packmaß. . Ab 600 Gramm Füllgewicht hat Carinthia auf Seitenstege verzichtet um die Möglichkeit zu bieten, die Daune je nach Bedarf auf der Ober- oder der Unterseite konzentrieren zu können. Bei allen Daunenschlafsäcken ist der Abdeckwulst und der Thermokragen mit GLT-Isolation gefüllt. Einfach deshalb, weil Nässe kann GLT in diesem Bereich nichts anhaben. . GLT läßt sich auch nicht verschieben und dichtet daher den Reißverschlußbereich verläßlich ab. Die angegebenen Daunenfüllmengen dienen daher ausschließlich der Isolation des Schlafsackes. - Erhöhte Wärmeleistung ist das Resultat. Unsere elektronisch gesteuerte Hochleistungsfüllanlage sorgt für exakte Verteilung der Füllmenge. Kammer für Kammer wird grammgenau eingefüllt. .

C-Tex COVER Eine Weiterentwicklung der ECC-Micro-Generation. Für Expeditionsseinsätze bei denen nichts dem Zufall überlassen werden kann. Vor allem die Feuchtigkeit setzt der Daune immer wieder Grenzen. Wir haben hiefür ein hoch dampfdurchlässiges Dreifachlaminat als wasserdichte Schlafsackaußenhülle entwickelt: C-tex (Carinthia - Tex) heißt dieses ultraleichte Gewebelaminat. - hoch dampfdurchlässig. - federleicht und geräuschlos auch bei klirrender Kälte. - strapazfähig dank hoch elastischer Laminate. - winddicht. - wasserdicht. - klein verpackbar. Q

uick Release Kompressionssack Neu konstruierter Kompressionssack mit Schnellverschlüssen an den Gurten. Komfortables Öffnen und Schließen sowie Kompriemieren sind die wesentlichen Vorteile dieser Neuentwicklung

Micro Fleece Fein gewirktes Fleece aus micro-feinen Polyesterfasern. Nur 100 Gramm/m² leicht und dennoch strapazfähig. Auf der Innenseite mit dem typischen Fleece-touch. Die Außenseite ist aber glatt und geschmeidig. Daher gut als Schlafsackliner zu verwenden.

Seiden-Satin Aus 100 % Seide aller höchster Qualität. Die Satinbindung des Gewebes sorgt für Weichheit und Geschmeidigkeit, aber auch für hohe Dampfdurchlässigkeit und Strapazierfähigkeit.

Vom einigermaßen erholsamen Schlaf hängen Kondition und Körperabwehr, und damit die Gesundheit Ihres Körpers und Wohlempfinden ab. Ein Schlafsack mit Leistungsreserven ist daher sehr zu empfehlen.

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